Komplexe Probleme im Bildungskontext lassen sich nicht durch mehr Engagement lösen
– sondern durch ein tieferes Verständnis von Zusammenarbeit.
Ich begleite Lehr- und Leitungspersonen bei komplexen Problemstellungen im Bildungskontext ihre Rolle und deren Wirkung im System präzise zu verorten, um dadurch neue Handlungsansätze zu gewinnen, und Zusammenarbeit gezielt wertebasiert zu gestalten.
Praxisnah, methodisch und wissenschaftlich fundiert.
Wenn Entwicklung ins Stocken gerät – trotz guter Ideen und hoher Motivation…
Viele Initiativen zur Weiterentwicklung von Lernen und Zusammenarbeit scheitern nicht an mangelndem Engagement oder fehlenden Ideen. Sie scheitern daran, dass in komplexen schulischen Kontexten Rollen, Verantwortlichkeiten und ihre Wechselwirkungen unzureichend geklärt sind. Was als gut gemeintes Projekt beginnt, verliert so an Wirksamkeit, weil Erwartungen implizit bleiben und Zusammenarbeit strukturell unterbestimmt ist.
- Menschen übernehmen mehr, als ihre Rolle eigentlich hergibt – oder bleiben unter ihren Möglichkeiten, weil ihre Verantwortung unklar ist.
- Diejenigen die eigentlich gemeint sind, fühlen sich nicht abgeholt.
- Zusammenarbeit findet statt, aber ohne gemeinsames Bild davon, wie die einzelnen Beiträge zusammenwirken sollen.
…und Komplexität dann dennoch auf einmal gestaltbar wird
Durch das methodisch-systemische Verfahren verstehen Menschen ihre eigene Rolle im System grundlegend neu – und damit ebenso die Rolle der anderen.
Sie erkennen dadurch klarer, wo sie wirksam sind,
welche Beiträge von ihnen tatsächlich Wert schaffen und an welchen Stellen Engagement ins Leere läuft.
Somit wird nicht nur die Motivation durch Selbstwirksamkeitserleben erhöht, sondern Zusammenarbeit konkret gestaltbar: nämlich offen, anschlussfähig und tragfähig über alle Ebenen.
Komplexität verliert entsprechend ihren lähmenden Charakter und wird stattdessen zu einer formbaren Ausgangslage für gemeinsames Handeln.